Skulpturenfeld

Symposium 1969/70  

In der reizvollen und urtümlichen Federseelandschaft stehen bei Oggelshausen seit 30 Jahren 15 eigenwillige Steinmale, die von bedeutenden Bildhauern aus fünf Ländern und drei Kontinenten geschaffen wurden. Nachdem zahlreiche Einflüsse von außen die künstlerische Phantasie einengen, gelang es diesem Symposium, initiiert vom Wiener Bildhauer Karl Prantl und dem Biberacher Arzt Dr. G. Laib, in der freien Landschaft nachhaltige Eindrücke zu vermitteln. Das Erleben von Natur und Kunst sind mit ein Grund für die kulturelle internationale Bedeutung dieses Skulpturenfeldes. Viele Besucher erfreuen sich an Landschaft und Kunst und bereichern ihren Aufenthalt im auf Gesundheit und Erholung ausgerichteten Federseegebiet.
Oggelshausen liegt an einer uralten Entwicklungs- und Besiedlungsachse. Archäologische Untersuchungen haben bewiesen, daß schon in der Frühzeit von Italien her über den Arlberg Menschen ins obere Rheintal, von dort weiter zum Bodensee, entlang der Schussen zum Federsee kamen und dort siedelten. Die ersten Zeugnisse wurden an der Schussenquelle gefunden. Von da an ist die Besiedelung des Federsees entlang der zurückweichenden Uferlinie bis in die Hallstattzeit bewiesen und im Federseemuseum in Bad Buchau dokumentiert.

 

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Symposium 2000


Vom 17. September bis 15. Oktober 2000, also 30 Jahre nach der ersten Veranstaltung dieser Art, fand hier ein neues Symposium statt. Zehn Bildhauer aus fünf Ländern dokumentierten mit ihrer Arbeit das heutige Kunstempfinden. Den Zeitfortschritt zwischen damals und heute kann der Besucher eindrucksvoll erfahren. Im Gegensatz zu den ersten beiden Symposien 1969 und 1970 benutzten die teilnehmenden Künstler 2000 die Hilfe von Strom und Technik im Gelände. Aufgrund des technischen Equipments waren die Bildhauer/Innen in der Lage, den Naturstein schneller und detaillierter zu bearbeiten. Die Zu-Hilfe-Nahme des technischen Fortschritts schlug sich gleichfalls in den Kunstwerken nieder. Als Material wurde Kalkstein aus dem Steinbruch der Firma Lauster und Co. in Gauingen verwendet. Folgende Künstler/Innen nahmen am Symposium 2000 in Oggelshausen teil:

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Lage

Das Skulpturenfeld ist innerhalb der Ortschaft Oggelshausen sehr gut ausgeschildert. Wenn Sie der Wegweisung "Skulpturenfeld" folgen, gelangen Sie nach ca. 2 km zu einem Wanderparkplatz am Waldrand. Von hier aus können Sie die Skulpturen zu Fuß erwandern und auf sich wirken lassen.
Im weiteren Wanderbereich liegen die Skulpturen folgender Künstler:
Patrick Crombé: Aus Richtung Bad Buchau kommend am Ortseingang von Oggelshausen links. Irma Ortega Pérez: Auf dem Parkplatz neben der L 280 zwischen Bad Buchau und Oggelshausen. Axel F. Otterbach: Vor der Rehabilitationsklinik Schloß Bad Buchau bei der Stiftskirche in Bad Buchau

 

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Federseerundwanderweg

Federseerundwanderweg - 16 km

Der Federseerundwanderweg eine der schönsten Rundwanderwege in Oberschwaben. In Fast jeder Gemeinde rund um den Federsee haben Sie die Möglichkeit in den Rundwanderweg einzusteigen. Die Strecke ist 16 km lang und mit einem sehr einfachen Profil es sind kaum Steigungen zu bewältigen. Sie Wandern ausschließlich auf Rad und Wanderwegen mitten im Naturschutzgebiet. Jeder Streckenabschnitt ist unterschiedlich charakterisiert. Von Bad Buchau nach Tiefenbach über Oggelshausen wandern sie hauptsächlich auf einem Kiesweg mit Blick auf das Federseeschilf und auf das Oggelshauser Ried. Die Strecke zwischen Tiefenbach und Seekirch ist sehr gut mit Asphalt ausgebaut. Im Gegensatz zum Kirchweg zwischen Seekirch und Alleshausen. Von Alleshausen nach Moosburg haben Sie den besten Überblick über den Federsee. Im Abschnitt Moosburg  nach Bad Buchau erleben Sie typische Wildnis am Federsee. SIe wandern hier auf einem Holzsteg über das wilde Ried.

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Familie
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Federsee

Eine Beschreibung des Federsees und seiner Entstehung

Der Federsee/Das Federseebecken: Die Landschaft rund um den Federsee wurde vor allem durch mehrere Eiszeiten geprägt. Als erstes ist in der Mindeleiszeit (vor ca. 400.000 Jahren) durch eine Zunge des Rheingletschers der „Ur-Federsee“ geschaffen worden, indem dieser einen Trog von ca. 160 m Tiefe aushobelte. Seine Besiedelung begann vor ca. 14.000 Jahren. In der vor ca. 200.000 Jahren stattfindenden Rißeiszeit wurde durch die bis zum Bussen reichenden Eismassen das Federseebecken großteils durch mitgeführte Grund- und Endmoränen wiederzugeschüttet. Eine Endmöräne bildetete nach der Eisschmelze die nördliche Begrenzung des neuen Federseebeckens. In der Würmeiszeit (vor ca. 30.000 Jahren) konnten die Gletscher nicht mehr so weit nördlich vordringen wie die der Rißeiszeit. Endmoränen aus dieser Eiszeit bildeten nun den südlichen Abschluß des Beckens.

In den Jahren 1787/88 wurde der natürliche Abfluß des Sees, das Flußbett der Kanzach, um 85 cm tiefer gegraben. Landgewinn und damit weitere landwirtschaftliche Nutzfläche war Grund für diese erste Seefällung. Der Wasserspiegel reduzierte sich auf eine Größe von ca. 7 km2 . König Friedrich von Württemberg wollte im Jahre 1808 die Gegend „von einer nahrungslosen Gegend in blühende Gefilde“ verwandeln. Er verfügte die zweite Seefällung. Sie verhalf dem See zu einer Größe von 2,5 km2 und einer Tiefe von ca. 5,4 Metern.

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In der Folgezeit wurde durch Menschenhand der Verlandungsprozeß nicht mehr beeinflußt. Die natürliche Verlandung reduzierte die Fläche bis zum Jahre 1911 auf ca. 1,5 km2. In den letzten Jahrzehnten hat sich die Verlandung stark verlangsamt. Nicht zuletzt tragen hierzu bewußter Düngereinsatz in der Landwirtschaft und abwassertechnische Verbesserungen bei.

Nach Abschmelzung des Eises vor ca. 20.000 Jahren war der Federsee in seiner größten Ausdehnung rund 30 km2 groß. Er war an seiner tiefsten Stelle ca. 12 m tief. Er hatte eine Ausdehnung von ca. 17 km Länge und ca. 5 km Breite. Nachdem die Zuflüsse nach Abschmelzen der gewaltigen Eismassen immer mehr versiegten, begann die Verlandung des Sees. Algen und Plankton belebten die Wasser und die Überreste lagerten sich auf dem Grunde ab. Die flachen Randzonen verlandeten nicht zuletzt wegen des starken Schilfbewuchses immer schneller. Um 1.000 v.Chr. war der Südteil des Sees vollständig verlandet.

Bis vor 200 Jahren reichte das Seeufer bis an die umliegenden Ortschaften. Somit war die gesamte heutige Moor­fläche unter Wasser. Bei starken Westwinden wurde das Wasser des Sees gegen das meist aus Pfohsand bestehende Ostufer gedrückt. Das Ufer wurde unterspült, das Sand bröckelte ab. Es entstand ein Steilufer, auch Kliff genannt, das sich langsam nach Osten verlagerte. Der See hatte zu dieser Zeit noch eine Größe von 11 km2 . Bis dahin hatte der Mensch nicht in die natürliche Verlandung des Sees eingegriffen.

Streuwiesen: Streuwiesen sind Niedermoore. Sie haben ihren Namen von der Mahd, die als Streu für den Stall in der Landwirtschaft verwendet wurde. Streuwiesen umfassen eine weite Fläche des Naturschutzgebietes. Sie sind der artenreichste Lebensraum für die Tierwelt in unse­rer Heimat.

Heute werden Streuwiesen kaum mehr genutzt. Sie drohen nun durch die natürliche Fortent­wicklung zu verbuschen. Die Tiere der freien Fläche drohen daher zu verschwinden. Deshalb sind ständig Landschaftspflegearbeiten notwendig.

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Niedermoor:  Weiter zum See hin erstreckt sich das Niedermoor. Dieses liegt anders als die Streuwiesen auf Höhe des Grundwasserspiegels. Das Niedermoor gehört zur Verlandungszone und ist nicht besonders reichhaltig an Tier- und Pflanzenarten. Ein typischer Vertreter der Vegetation ist die im Frühling zu sehende Sumpfdotterblume.

Übergangsmoor: Das Übergangsmoor ist durch den weiten Schilfgürtel geprägt. Der Schilf prägt entscheidend den Charakter des Erscheinungsbildes des Federsees. So beeindruckend dieser Schilfgürtel ist, so verdeutlicht er auf der anderen Seite die Tragik des Sees. Der See verlandet zusehends. Bei diesem Verlandungsprozeß hat der Schilf eine nicht unbedeutende Rolle, liefert er doch die ständige „Verlandungsnahrung“.

Brutvögel: Brutvögeln bietet vor allem das Übergangsmoor einen natürlichen und guten Lebensraum. Vor allem durch die Ungestörtheit der Schilfzone sind vom Aussterben bedrohte Vogelarten noch dort beheimatet. Eine solche Art ist die große Rohrdommel.

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